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DER PARTNER FÜR’S LEBEN … KANN DAS LEBEN ZUR HÖLLE MACHEN.

Eine Ausstellung „Rosenstraße 76 – Frankfurt“ zum Thema Häusliche Gewalt überwinden im SOS-Kinderdorf Kinder- und Familienzentrum, Frankfurt Sossenheim

Der Zonta Club Frankfurt am Main hat sich intensiv in mehr als einjähriger Vorbereitungszeit in Kooperation mit der Stadt Frankfurt am Main und Einrichtungen und Institutionen aus dem Stadtteil Sossenheim an der Ausstellung Rosenstraße 76 und dem Rahmenprogramm beteiligt. Wir haben zur inhaltlichen Gestaltung der Ausstellung beigetragen, einen Zertifikationsworkshop speziell zum Thema Workshop „Warnsignale häuslicher Gewalt – erkennen und handeln“, Gewaltpräventions-/ Selbstbehauptungskurse für Frauen, Mädchen und Jungen finanziert und ein Poster mit Hinweisen zur ärztlichen Dokumentation bei häuslicher Gewalt zusammen- und zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus haben sich diverse Zontians unseres Clubs an der Betreuung der Besucher während der einwöchigen Ausstellungszeit beteiligt.

Ziel der Ausstellung war es, auf das Thema „Häusliche Gewalt“ aufmerksam zu machen sowie Betroffene und Interessierte über Unterstützungsangebote zu informieren. Während der Ausstellung gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm, das mit verschiedenen Schwerpunkten für das Thema sensibilisierte. Die Ausstellung wurde am 7. November in einer sehr gut besuchten und vielfach beachteten Veranstaltung, auf der auch unsere Vize-Präsidentin Luise Gerischer ein Grußwort für unseren Club gesprochen hat, von Frau Prof. Daniela Birkenfeld, Dezernentin für das Amt Soziales, Senioren, Jugend und Recht, eröffnet.

Die Ausstellung bildete Räume ab, wie sie hinter vielen Türen zu finden sind, in denen die Gewalt zu Hause ist. Die eigene Wohnung ist der Ort, an dem Frauen am ehesten Gefahr laufen,  psychisch und sexuell erniedrigt, geschlagen, vergewaltigt und getötet zu werden. Was hinter den Türen der „Rosenstraße 76“ geschieht, könnte überall passieren. Besucherinnen und Besucher konnten durch die Zimmer wandeln, sich auf das Sofa setzen, die Schränke öffnen, Informationen lesen oder Ratgeber mitnehmen. Eine Schilderwand zitierte Täter und Opfer. Das Rahmenprogramm informierte über die Tätigkeit der Beratungsstellen, das Gewaltschutzgesetz, die Auswirkung von häuslicher Gewalt auf Kinder, die Zusammenarbeit der Fachkräfte in Frankfurt und bot Gewaltpräventions-/ Selbstbehauptungskurse an.


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